Dossier

Das Immobilienunternehmen Akelius hat seinen weltweit wichtigsten Standort in Berlin aufgebaut. Mehr als ein Viertel des gesamten Häuserbestands von Akelius befindet sich hier. Uns sind ca. 900 Akelius-Häuser in Berlin bekannt.
Akelius ist einer der größten Mietpreistreiber in Berlin. Die durchschnittliche Miete laut Mietspiegel liegt bei 6,72 Euro/m². Bei Akelius beträgt die durchschnittliche Bestandsmiete 8,64 Euro/m², die Neuvermietungsmiete 16,42 Euro/m² (Stand 2019 für das Jahr 2018). Das entspricht in etwa einer Verdopplung der Miete bei Neuvermietung! Das Geschäftsmodell von Akelius basiert auf diesem Sprung. Auch die Umzugsrate und der Leerstand sind bei Akelius deutlich höher als sonst in Berlin.

Welches Geschäftsmodell verfolgt Akelius in Berlin? Wie wirkt es sich auf die Mieter*innen aus? Und wie können wir uns dagegen wehren?

Mit diesen Fragen haben wir uns in den letzten Monaten intensiv beschäftigt und unsere Ergebnisse in einem Dossier zusammengetragen. Das Dossier beleuchtet aus Mieter*innen-Sicht verschiedene Aspekte, vor allem:

– das Geschäftsmodell von Akelius (inkl. Analyse des Firmengeflechts und der Finanzströme)
– die Auswirkungen dieses Geschäftsmodells auf verschiedene Bereiche des sozialen, öffentlichen und privaten Lebens (inkl. zahlreicher Erfahrungsberichte von Mieter*innen)
– eine statistische Auswertung von ca. 1300 Mietangeboten über den Zeitraum von einem Jahr, plus Stichproben zu Detaildaten wie Angebotsdauer etc.
– eine Darstellung des Hausbestandes von Akelius verteilt über Berlin
– den Widerstand und die Handlungsoptionen für Mieter*innen

Hier könnt ihr das Dossier abrufen:


Häuserdaten: Vernetzung der Akelius Mieter*innen 2019