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Aktionen - akelius-mietervernetzung - 15.06.2018

Akelius-Mieter*innen auf der "Mietenwahnsinn Widersetzen"-Demonstration am 14.04.2018

9000 Flyer für Akelius-Mieter*innen
In den Wochen vor der Demo und der 1. Vollversammlung flyerten wir 9000 Haushalte von Akelius-Mieter*innen und luden sie zu beiden Veranstaltungen ein.

Erst das Essen dann die Miete!
Am 7. April trafen wir uns im Rahmen der Aktionstage im Bilgisaray am Heinrichplatz zum Vorbereitungstreffen für die Mieten-Demo am Samstag. Ab 13 Uhr gab es Suppe, ab 14 Uhr malten wir Schilder und Transparente. Infos zu den Aktionstagen im Vorfeld der Demo

Mieten-Demo Sa 14.04.2018: Block der Akelius-Mieter*innen
Wir verabredeten uns zu einem Block der Akelius-Mieter*innen. Treffpunkt war 14 Uhr am Verkehrsturm (historische Ampel) an der süd-westlichen Straßenecke Potsdamer Straße / Potsdamer Platz.
Die Demo war großartig! Wer da war, sah, dass zwischen 25.000 und 30.000 Menschen trotz Regen auf der Straße waren. Der Block der Akelius-Mieter*innen war wegen der Vielzahl der Menschen und der Unübersichtlichkeit am Treffpunkt leider schwer zu organisieren. 
Aber immer wieder kamen Akelius-Mieter*innen zusammen und ins Gespräch. Manche waren aus Schöneberg, andere aus Kreuzberg, Neukölln, Tempelhof, Moabit oder Halensee. Einige müssen bald ausziehen, andere wurden von Akelius schon aus ihren Wohnungen verdrängt. Bei anderen stehen seit Jahren Wohnungen im Haus leer. Wieder andere können die nächste Mieterhöhung nicht mehr zahlen. Und alle sind genervt von Akelius. 
In der Obentrautstraße wurde ein Redebeitrag der Akelius-Mieter*innen-Vernetzung gehalten.

Die Zitty hatte vor der Demo nicht nur einen Artikel dazu veröffentlicht, sondern auch Dutzende Gruppen, die dazu aufriefen, kurz vorgestellt. Die junge Akelius-Vernetzung war auch dabei! Hier ist das Ganze:
https://www.zitty.de/die-initiativen-der-demo/
Mit Steuerung + F das Suchfeld aufmachen und Akelius suchen, falls ihr nicht alle durchschauen wollt.

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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 15.06.2018

Berlin solidarisch mit Hamburg!

Am 2. Juni 2018 zeigten sich Berliner Mieterinitiativen solidarisch mit der Mietendemo in Hamburg
. Das Immobilienunternehmen Akelius geriet in beiden Städten wegen Verdrängung besonders in die Kritik.
In einer „Butterfahrt der Solidarität“ fuhren Unterstützer*innen in einem gecharterten Reisebus von Berlin zur Demonstration MIETENmove! nach Hamburg.
In Berlin fand von 17 bis 18 Uhr eine Kundgebung vor der Berliner Akelius-Zentrale am Erkelenzdamm 11-13 statt.

Folgende Redebeiträge wurden gehalten:
- Redebeitrag der Vernetzung der Akelius-Mieter*innen Berlin
- Redebeitrag der "Butterfahrt der Solidarität"
- Redebeitrag der Deutsche Wohnen Mieter*innen-Vernetzung und der Kampagne Deutsche Wohnen und co. enteignen
- Redebeitrag von Friedel im Exil

Und folgende Grußworte wurden verlesen:
- Grußwort aus Hamburg vom MIETENmove!
- Grußwort der Vernetzung der Akelius-Mieter*innen Berlin nach Hamburg
- Grußwort  (englisch/deutsch) aus Brooklyn/New York von der CHTU und den organisierten Akelius-Mieter*innen

Pressemitteilungen zu "Berlin solidarisch mit Hamburg!"
03.06.18 / PM zur Kundgebung am 2. Juni vor der Akelius-Zentrale Berlin
01.06.18 / PM-Vorab zu Berlin solidarisch mit Hamburg!
25.05.18 / PM-Vorab zu Berlin solidarisch mit Hamburg!

Pressespiegel:
www.jungewelt.de/artikel/333098.rücksichtslose-profitmacherei.html
rbb24.de/politik/beitrag/av7/video-mietendemo-hamburg-berlin-kundgebung-akelius.html

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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 05.09.2018

Dosenwerfen: "Akelius & Co. vom Tisch fegen!"

Auf dem Reichenberger Straßenfest am 1. September 2018 hat die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen zusammen mit den organisierten Mieter*innen der Deutschen Wohnen und von Padovicz einen Stand betrieben. Neben vielen Infos für die Festteilnehmer*innen tauschten wir Initiativen untereinander unsere Erfahrungen aus. Bei den Festteilnehmer*innen kamen das Glücksrad und das Dosenwerfen sehr gut an. Viele nutzten die Möglichkeit ihre eigenen unliebsamen Großvermieter und die Spekulanten aus der Nachbarschaft vom Tisch zu fegen. In einem Redebeitrag wurde die Nachbarschaft über das Treiben von Akelius im Kiez informiert.

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Alternativer Wohngipfel - Kundgebung am 21.09.2018 - akelius-mietervernetzung - 06.09.2018

Alternativer Wohngipfel
statt Seehofers und Merkels Lobby-Wohngipfel

Seehofer und Merkel nehmen sich am 21.09.18 gerade mal ein längeres Mittagessen Zeit, um einen Fahrplan gegen die aktuelle Wohnungsnot zu erörtern. Noch makaberer wird es, wenn die Gästeliste die Lösung bringen soll: Lobbyismus vom feinsten!
https://www.lobbycontrol.de/2018/07/wer-praegt-die-wohnungspolitik-der-bundesregierung/

Doch wir sagen: Bezahlbarer Miet-Wohnraum muss her und nicht Baukindergeld oder teure Eigentums-Luxusviertel! Bestandsschutz wäre der erste Weg, kommunales Bauen der zweite. Und Lösungen müssen für und mit den Mieter*innen und ihren Interessenverbänden gefunden werden! Doch die sind unterrepräsentiert bis gar nicht involviert.

Daher veranstalten zahlreiche Verbände und Initiativen einen Alternativen Wohngipfel. Sie wissen wo der Schuh drückt. Wissen, warum die aktuelle Gesetzeslage kein wirksamer Mieter*innenschutz ist. Wissen, was alles falsch läuft und was dringend geändert werden muss. https://mietenwahnsinn.info/wohngipfel-2018/

Donnerstag, 20.09.18: Alternativer Wohngipfel, Umweltforum Berlin 10 bis 18 Uhr
Freitag: 21.09.18: Protest am Kanzleramt, Kundgebung 14 Uhr Washingtonplatz

Die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen Berlin wird zusammen mit den organisierten Akelius-Mieter*innen aus Hamburg an der Kundgebung 14 Uhr am 21.09. teilnehmen. Kommt und schließt euch an! Es geht um unsere Wohnungen, um unsere Nachbarschaft, um unsere Zukunft!

Gemeinsames Basteln von Schildern und Transparenten:
- Mittwoch, 19.09.18 ab 18 Uhr im ZK/U - Zentrum für Kunst und UrbanistikSiemensstrasse 27 - 10551 Berlin (Moabit) 
- Mittwoch, 19.09.18 ab 19 Uhr in Alt-Treptow, Treffpunkt pünktlich 19 Uhr: vor der Bouchestraße 37 

Unterschriftenaktionen:
#Mietenwahnsinn Bündnis: "Zusammen gegen #Mietenwahnsinn!":
https://weact.campact.de/petitions/zusammen-gegen-mietenwahnsinn
Lobbycontrol "Der Immobilienwirtschaft nicht das Feld überlassen":
https://www.lobbycontrol.de/2018/08/wohnen-aktion/

Bericht von der Kundgebung:
Es waren 1000 Leute da um gegen den Lobby-Wohngipfel von Seehofer und Merkel zu demonstrieren. Auch viele Akelius-Mieter*innen haben mit zahlreichen Schildern und Transparenten teilgenommen und sind miteinander ins Gespräch gekommen.
Pressespiegel hier: https://mietenwahnsinn.info/wohngipfel-2018/medienecho/

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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 22.10.2018

Soliparty für die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen

wann: Samstag, 29. September 2018, ab 20 Uhr Info, ab 21 Uhr Party
wo: Kino der Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22 Hof, Kreuzberg (U Kottbusser Tor oder Görlitzer Bahnhof)
mit: Tortenheber DJ Set
für: anfallende Kosten (Flyerdruck, Raumnutzung etc.), Austausch ohne Versammlungscharakter und sowieso: Akelius kann uns nicht den Spaß verderben!

Bericht: 
Die Informationsveranstaltung war sehr gut. Viele interessante Details wurden berichtet und Akelius-Mieter*innen kamen miteinander ins Gespräch und informierten interessierte Nachbar*innen.
Die Party war toll! Wir haben bis in den Morgen getanzt und neue Kraft für die Auseinandersetzung mit Akelius getankt. 
Vielen Dank an die Regenbogenfabrik, das Tortenheber DJ-Kollektiv und alle, die mit uns gegen den Mietenwahnsinn angetanzt haben. Das wollen wir unbedingt wiederholen!
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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 07.12.2018

+++ MAILAKTION +++ damit die Mittel zum Vorkauf von 2 Häusern im Wedding zur Verfügung gestellt werden +++

Senden an: senator@senfin.berlin.de

Mailentwurf (besser ist es, den Text individuell zu ändern):

"Sehr geehrter Herr Kollatz,

die Häuser Triftstraße 56 und Antonstraße 26 / Maxstraße 26 sollen durch Akelius gekauft werden. Angesichts der Probleme, die Mieter*innen berlinweit mit Akelius erleben, muss dies dringend unterbunden werden!

Mit dem Kauf der Häuser durch das Unternehmen sind Modernisierungen, Mietsteigerungen, Umwandlungen und diverse Entmietungsstrategien vorprogrammiert!

Auf dieser Liste der angebotenen Wohnungen in Berlin ist zu erkennen, in wie astronomische Höhen dieses Unternehmen die Mieten treibt:
https://www.akelius.de/suche/wohnungen/osten/berlin/list
Mietangebote von weit über 30,- pro m2 sind bei Akelius keine Seltenheit. Beispiele aus 2018:
Kreuzberg: Urbanstraße 68, Einzimmerwohnung mit 22,7 m² und kleiner Terrasse für 850,- € warm, das sind 37,44 € pro m².
Mitte: Mulackstraße 6, Einzimmerwohnung mit 32,45 m² für 1200,- €, das sind 36,98 € pro m².
Prenzlauer Berg: Schönhauser Allee 108, Einzimmerwohnung mit 19,94 m² für 700,- €, das sind 35,- € pro m².

Ich fordere Sie deshalb auf, die notwendigen finanziellen Mittel für die Anwendung des Vorkaufsrechts bereit zu stellen, um die Mieter*innen der Häuser zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift"

Nachtrag Ergebnis: Leider hat Akelius eine Abwendungserklärung unterschrieben und die Häuser unter Auflagen gekauft. Schade! 

"Akelius - Better living" war gestern - "Akelius schön trinken" ist heute

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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 11.12.2018

Die Kampagne zur Enteignung der Deutsche Wohnen & Co. steht vor der Tür. Die Vorbereitungen zur Enteignung der Akelius & Co. laufen bereits auf Hochtouren. In 24 Schritten werden die Akelius-Mitarbeiter*innen in den Prozess eingebunden und begleitet. Am 1. Dezember begann der Lehrgang, am 24. Dezember wird er abgeschlossen sein. Alle Details stehen im:

Adventskalender für Akelius-Mitarbeiter*innen 2018

Die Mieter*innen schenken Ihnen heute einen Tag frei, weil am:
1.12.18 … Sie Ihre Überstunden abbummeln dürfen.
2.12.18 … Ihnen die gewissensbelastende Arbeit bei Akelius nicht länger zugemutet werden darf.
3.12.18 … alle verschleppten Reparaturen bei den Mieter*innen endlich ausgeführt werden.
4.12.18 … das deutsche Mietrecht für alle Zugezogenen in Ihre jeweilige Muttersprache übersetzt wird.
5.12.18 … die Bezirksämter die Akelius-Wuchermieten an den Mietspiegel anpassen.
6.12.18 … von den Bezirksämtern der gesamte Leerstand in den Akelius-Häusern erfasst wird.
7.12.18 … Berliner Schulklassen Sie interviewen, warum Akelius erst Familien in die Armut stürzt und dann die Kinder über SOS Kinderdorf unterstützen will.
8.12.18 … Rentner*innen Ihnen aus ihrem arbeitsreichen Leben und den heutigen Existenzängsten berichten.
9.12.18 … junge Erwachsene Sie darüber informieren, wie sie als nachwachsende Generation ihre Vorstellung von einer sozial gerechten und solidarischen Gesellschaft umsetzen werden.
10.12.18 … Greenpeace Ihnen den ökologischen Wahnsinn der Dauermodernisierungen erklärt.
11.12.18 … Sie einen Baum pro Arbeitsmonat-Akelius pflanzen, um Ihren ökologischen Fingerabdruck ansatzweise retten zu können.
12.12.18 … Sie bei der Berliner Tafel den verarmten Akelius-Mieter*innen Essen ausgeben dürfen.
13.12.18 … Sie in den Berliner Notunterkünften ehemalige Akelius-Mieter*innen betreuen dürfen.
14.12.18 … Sie einen Betriebsausflug ins Museum des Kapitalismus machen und in die Grundwidersprüche zwischen kapitalistischem Wirtschaften und menschenwürdigem Leben eingeführt werden.
15.12.18 … Arbeitsstellen, die den sozialen Frieden der Stadt gefährden, abgeschafft werden – somit auch Ihre.
16.12.18 … Sie ein letztes Mal in der Akeliuszentrale Sauna, Fitness-Raum und Lounges genießen dürfen um alle Streitereien und Ärgernisse mit Ihren Kolleg*innen aus der Welt räumen und sich Ihre Lebensträume in Erinnerung rufen können um befreit und zuversichtlich Ihr neues Leben zu beginnen.
17.12.18 … Sie mit den ehemaligen, von Akelius vertriebenen Gewerbetreibenden und Mieter*innen vom Erkelenzdamm 11-13 die Rückgabe der Räumlichkeiten organisieren.
18.12.18 … Sie für alle Mieter*innen eine Schulung in Gebäudemanagement geben, damit die Mieter*innen ihre Häuser selbst verwalten können.
19.12.18 … Sie einen Schnellkurs in soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung bekommen.
20.12.18 … Sie an einer Ideenwerkstatt zum Thema Sozial vertretbar arbeiten teilnehmen.
21.12.18 … Sie in Ihrem neuen sozial verantwortungsvollen Job Probe arbeiten dürfen.
22.12.18 … die ganze Stadt für Ihre Chefs ein Resozialisierungs-Programm ausarbeitet.
23.12.18 … Ihre Chefs die lebenslange Bewährung in der Produktion antreten.
24.12.18 … Akelius enteignet wird und alle Häuser in den kommunalen Wohnungsbestand oder in die Selbstverwaltung überführt werden.
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Zusammen gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn Demo 6.4.19 und Kundgebung 29.3.19 - akelius-mietervernetzung - 10.03.2019

Kommt zur Demo gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn am 6. April 2019 ab 12 Uhr am Alexanderplatz!

Alle Akelius-Mieter*innen und ihre Freund*innen sind eingeladen zusammen mit den Mieter*innen von: Deutsche Wohnen, Vonovia, ADO, Accentro & Co. im "Vergesselschaftungsblock" zu laufen.

Am Tag der Demo (6. April) startet die Unterschriftensammlung der Kampagne Deutsche Wohnen & Co. enteignen! 


Und kommt schon während der Aktionstage am 29. März von 15 bis 18 Uhr zur Kundgebung vor der Akelius-Zentrale am Erkelenzdamm 11-13 (Kreuzberg)
40,- pro qm - Nein Danke! - Auch Akelius muss enteignet werden!
Druckt den Flyer (A5 / A6) aus und verteilt ihn unter euren Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen und Familien!
Lasst uns Akelius zeigen, dass wir genug von dem Mietenwahnsinn haben, den sie maßgeblich mit verantworten.


Hier noch er Aufruf zur Demo am 6. April:

Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
Aufruf zur Demonstration in Berlin am 6. April 2019

Der Mietenwahnsinn wird immer schlimmer. Nach wie vor werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt und zwangsgeräumt. Kiezläden, Gewerbe und Nachbarschaften werden zerstört. Menschen erfrieren während Häuser leer stehen. Doch das letzte Jahr stand auch im Zeichen zahlreicher Proteste und Aktionen, die uns Mut machen: 25.000 Menschen haben im April 2018 in Berlin kämpferisch gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert, unzählige Mieter*innen organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wurde besetzt und Zwangsräumungen wurden blockiert. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Gestärkt durch diese Erfolge mobilisieren wir dieses Jahr erneut zu einer Demonstration in Berlin. Auch in vielen anderen Städten wird an diesem Tag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung demonstriert!

Markt Macht Armut – Wohnen ist Menschenrecht

Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensverhältnisse ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis der Vermarktung unserer Grundbedürfnisse. Deshalb ziehen wir gemeinsam zur Berliner Immobilienmesse, um zu zeigen, dass Wohnen keine Ware ist - sondern ein Menschenrecht!
Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen. Wir wollen eine Stadt:
  • die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für alle – unabhängig von Herkunft, Sprache, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand
  • in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
  • in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
  • und in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind.
Daher fordern wir einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik und die Enteignung von profitorientierten Wohnungsunternehmen. Wir unterstützen gemeinwohlorientierte Lösungen der Wohnungsfrage.

Widersetzen wir uns!

Kommt zur Demonstration am 06 April 2019 um 12 Uhr am Alexanderplatz, damit wir gemeinsam zur Berliner Immobilienmesse in der Eichenstraße/Arena ziehen können.
Setzt euch zusammen und nehmt an den Aktionstagen vom 27. März bis zum 06. April teil!

Gemeinsam können wir etwas bewegen!

Akelius - Mieter*innen gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

Auch du und deine Nachbarn kriegen zu spüren, dass Akelius und Co. nicht an eurem Wohlergehen, sondern allein an Profiten interessiert sind? Dann wehrt euch gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn und lauft am 6. April 2019 um 12 Uhr mit uns im #Enteignenblock (Treffpunkt am Lautsprecherwagen mit gelb- lila Enteignen- Transparent) auf der Mietenwahnnsinndemo am Alexanderplatz. Gemeinsam fordern wir die Überführung des Bestands von Akelius und Co. aus privaten in öffentlichen und demokratisch verwalteten Besitz.

Wohnen wird unter den aktuellen Umständen zur Dauerbelastung für Nerven, Gesundheit und das Miteinander in dieser Stadt. Die privaten Wohnungsunternehmen attackieren die Mietpreisbremse ganz offen und missachten den Mietspiegel. Sie führen Modernisierungen durch – wenn sie damit die Miete steigern können. Sie verstecken Mieterhöhungen in falschen Betriebskostenabrechnungen. Für Instandsetzungen auf ihre Kosten hingegen sind sie nicht zu erreichen und lassen uns Mieter*innen lange warten, bevor Reparaturen so billig wie möglich ausgeführt werden.

Diese aggressive Geschäftsstrategie ist bei börsennotierten Wohnungsunternehmen der Normalfall. Ihre Aktionäre verdienen hauptsächlich an steigenden Mieten. Darum wird systematisch darauf spekuliert, dass unsere Mieten in kürzester Zeit ohne Gegenleistung steigen. Doch Wohnen ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht! Darum dürfen Wohnungen keine Spekulationsobjekte sein! Darum müssen die Bestände von Deutsche Wohnen & Co. in Gemeineigentum überführt werden.

Vergesellschaften wir die privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen – holen wir uns unsere Stadt zurück!

Ebenfalls am 06.04. auf der Mietenwahnsinn- Demo: Beginn der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“

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Bericht zur Demo am 06.04.2019 gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

Die Demo war großartig! Mehr als 40.000 Menschen waren auf der Straße und haben für einen radikalen Wandel in der Mietenpolitik demonstriert. Und alleine in den ersten drei Tagen der Kampagne Deutsche Wohnen & Co. enteignen! haben schon 15.000 Menschen unterschrieben. Der Erfolg der Demo und des Kampagnenstarts haben eine enorme Resonanz in der Presse hervorgerufen. Wir waren mit zwei Redebeiträgen dabei und haben auf das Problem Akelius aufmerksam gemacht.

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RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 28.06.2019

Im Vorfeld der großen Mietendemo am 6. April haben wir am 29. März 2019 im Rahmen der Aktionstage eine Kundgebung "40,- warm / qm - Nein  Danke! Auch Akelius muss enteignet werden" vor der Akelius-Zentrale am Erkelenzdemm 11-13 gemacht mit Redebeitrag, T-Shirt-Druck "Akelius enteignen" und unserem Anti-Akelius-Lied. Mieter*innen sind aus den verschiedensten Stadtteilen miteinander ins Gespräch gekommen. Alle fanden das Geschäftsgebaren von Akelius nicht in Ordnung. 
Das Gebäude war dicht, die Angestelten vermutlich früher ins Wochenende geschickt, auf dem Dach dafür wieder ein Fotograf und die Polizei zum "Schutz" davor. Akelius hat also immer noch Angst vor uns Mieter*innen. Wir fragen uns warum. Hat Akelius doch so etwas wie eine Ahnung davon, was sie uns Mieter*innen und der Stadt antun?

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Die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen war Teil des Protestes gegen den Lobby-Kongress der Immobilienwirtschaft am 27.06.19. Wir waren auf der Mahnwache und der Demo mit je einem Redebeitrag vertreten.

Hier der Aufruf zum Protest:
Dem Immobilienkongress auf die Pelle rücken!
Miteinander gegen #Mietenwahnsinn
Kampfansage an den Lobby-Kongress
Am 27.6. veranstaltet der Lobbyverband ZIA seinen „Tag der Immobilienwirtschaft“ in Berlin. Unter dem Motto „Miteinander statt gegeneinander“ treffen sich „2000 Entscheider aus Branche, Verwaltung und Politik“, um mit Hilfe der geladenen Politikprominenz u. a. Horst Seehofer, Peter Altmaier, Svenja Schulze, Andreas Scheuer und Ralph Brinkhaus ihre Machtstellung auf dem Markt zu festigen. Der Zentrale Immobilienausschuss ZIA ist dabei als „Interessenvertretung kapitalmarktorientierter Immobilienunternehmen“ der treibende Lobbyverband der Miet-Spekulanten und Immobilienprofiteure. Nicht eingeladen sind die Mieter*innen, die den Profit der Investoren mit ihrer Arbeitskraft & Lebenszeit erwirtschaften. Und natürlich mit ausgegrenzt, die Rentner*innen, die der Verdrängung ausgeliefert sind, wie auch viele Kinder, die hier keine Zukunft mehr sehen. Wohnen ist Menschenrecht
Wir wollen zeigen, dass die vielen und vielfältigen Initiativen von Mieter*innen jeden Alters und von Kindergärten, Kinderläden, Kleingewerbetreibenden sich gemeinsam gegen Ausbeutung und Verdrängung wehren! Um den Protest zu unterstreichen, wird es am späten Nachmittag eine Demonstration zur Verti Music Hall geben, um uns dort lautstark Gehör zu verschaffen. Unterstützt uns an diesem Tag! Lasst uns miteinander gegen die Profiteure des Mietenwahnsinns protestieren. Helft uns bei der Mahnwache des Wohnungslosenparlamentes oder beteiligt Euch an der Demonstration!

Mahnwache: 9 bis 22 Uhr, Mühlenstraße, Verti Music Hall, rechts der Mercedes Benz Arena
Demo-Route:16:30 Uhr Boxhagener Platz, Grünberger-, Simon-Dach-, Revaler-, Warschauerstraße zur Verti Music Hall,
Abschlusskundgebung 18.00 bis 19.00 Uhr


RE: Aktionen - akelius-mietervernetzung - 28.08.2019

Protest-Straßenfest am Freitag, 30.08.2019, 17 bis 20 Uhr
in der Wildenbruchstraße Ecke Weserstraße (Neukölln)

Die Hausgemeinschaft Wildenbruchstraße 85/86 und Weserstraße 164 (Eckhaus) lädt ein zum Protest-Straßenfest auf der Kreuzung Wildenbruchstraße Ecke Weserstraße am Freitag, den 30.8.2019 von 17-20 Uhr.
Das Haus wurde an Akelius verkauft. Jetzt wehren sich die Mieter*innen. Aus der Einladung zum gemeinsamen Protest:

„Unser Haus (Wildenbruchstr. 85/86 und Weserstr. 164) wurde verkauft. Die Hausgemeinschaft sorgt sich vor Mieterhöhungen und Verdrängung.
Der Weiterbestand des k-fetisch, sowie der anderen Gewerberäume im Haus sind konkret gefährdet.
Mit einem Protest-Straßenfest von 17-20 Uhr auf der Kreuzung vor unserem Haus werden wir in die Öffentlichkeit gehen. Bringt Klappstühle und -tische mit, vielleicht was zu Essen, Kind und Kegel, Straßenmalkreide und was euch sonst noch einfällt. Es wird Musik und Redebeiträge geben.
Der neue Besitzer unseres Hauses heißt Akelius. Das ist eins der europaweit größten Immobilienfirmen. Beim Kauf gibt es ein zusätzliches Problem: Akelius nutzte dafür eine Konstruktion von Firmen und Unterfirmen – das heißt dann Umfirmung. Eigentlich gibt es politische Instrumente, um Mieterinnen und Mieter bei Hausverkäufen vor Mieterhöhungen und der damit einhergehenden Verdrängung aus den Kiezen in der Innenstadt zu schützen. Das heißt dann Milieuschutz und städtisches Vorkaufsrecht. Doch beim Kauf von Akelius und der Umfirmung wird dieser Schutz umgangen. Nun sagt der Bezirk, er könne uns nicht helfen.
Wir machen uns Sorgen: Gerade erst wurden die Praktiken von Akelius in der Presse als „radikale Profitmaximierung“ öffentlich gemacht: Hochpreisige Neuvermietung nach Modernisierungen sind das zentrale Geschäftsmodell von Akelius, dabei wird gezielt die Mietpreisbremse umgangen, einem weiteren politischen Instrument, das die Mieterinnen und Mieter schützen soll.
Wir fordern den Bezirk Neukölln und den Berliner Senat dazu auf, ihre Aufgabe, die Interessen der Mieterinnen und Mieter zu schützen ernst zu nehmen.
Wir fordern das Vorkaufsrecht der Stadt ein – auch für unser Haus – auch gegen die undurchsichtigen Geschäftspraktiken von Akelius.
Wir hoffen auf eine große öffentliche Unterstützung, denn es betrifft nicht nur uns, sondern die ganze Stadt.
Schließt euch zusammen – Wir laden alle ein, mit uns zu kämpfen!“

Die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen ist solidarisch mit der Hausgemeinschaft. Schluss mit der Verdrängung von Mieter*innen und Gewerbe durch Umwandlung und Luxusmodernisierung! 

(Quelle: Facebook und Flyer via http://nk44.blogsport.de/2019/08/26/k-fetisch-und-hausgemeinschaft-wildeweser-bleiben/)